Titelstory - der Podcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Für alle, denen in aktuellen Debatten die linke Perspektive fehlt. Vera Linß und Michael Bittner sprechen mit Expert*innen über aktuell stark diskutierte Themen und beleuchten Hintergründe. Einmal im Monat, immer am letzten Dienstag des Monats.
Interviewer*innen: Vera Linß (freie Journalistin und Moderatorin) und Michael Bittner (freier Autor)
Schnitt: Jörn Lattwin (bei Interviews von Michael Bittner)
Titelbild: Christopher Colditz
Jingle: Pauline Wehner

Titelstory - der Podcast der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen

Neueste Episoden

#23 - Ist der Osten mit Oststolz zu retten?

#23 - Ist der Osten mit Oststolz zu retten?

20m 46s

Zuschreibungen, wie der Ostdeutsche vermeintlich tickt, haben aktuell wieder Hochkonjunktur. Sie kommen aus Ost wie aus West, sind meist wenig schmeichelhaft und selten zutreffend. Doch was lässt sich dem entgegensetzen? Oder brauchen wir vielleicht doch ein „Ost-Narrativ“ und wenn ja, dann welches? Vera Linß spricht darüber mit dem Autor, Youtuber und Journalist Alexander Prinz, der in seinem Buch „Oststolz“ für ein neues Selbstverständnis plädiert.

#22 - „Sächsische Separatisten” vor Gericht

#22 - „Sächsische Separatisten” vor Gericht

32m 47s

In Titel Story - Folge 22 blicken wir auf den Auftakt des Prozesses gegen die sogenannten Sächsischen Separatisten vor dem OLG Dresden. Im Gespräch geht es um den Verfahrensbeginn, die Anklage und den Ablauf eines auf 68 Verhandlungstage angesetzten Staatsschutzverfahren. Darüber hinaus wird die Gruppe politisch und gesellschaftlich eingeordnet und diskutiert, welche Bedeutung der Prozess über den Gerichtssaal hinaus hat.

Jan Theurich spricht mit Steven Hummel, Politikwissenschaftler und Projektmanager Bildungsarbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, der beim ersten Prozesstag vor Ort war.

#21 - Wie können die Generationen besser miteinander kommunizieren?

#21 - Wie können die Generationen besser miteinander kommunizieren?

21m 10s

Junge Leute fühlen sich im Stich gelassen von der Gesellschaft, wie sich an der Diskussion über die Finanzierung der Rente zeigt. Aber auch, wenn es um eine mögliche Wehrpflicht geht, sagt ein Teil der jungen Leute: Warum soll ich mein Leben aufs Spiel setzen, wenn diese Gesellschaft so wenig für michtut? Hauptkritikpunkt ist meist, dass viel über, aber nicht mit den Jungen geredet wird. Aber auch die Alten sind in der Krise. Denn die Babyboomer gehen nach und nach in die Rente und haben Angst davor, nicht mehr gebraucht zu werden, obwohl sie noch voll im Leben stehen und weiter...

#20 - Können wir uns eine Vier-Tage-Woche leisten?

#20 - Können wir uns eine Vier-Tage-Woche leisten?

30m 0s

Wieviel sollen wir arbeiten? Was tut uns, aber auch der Gesellschaft gut? Die (regierende) Politik hat dazu klare Ansichten. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte im Sommer dieses Jahres: „Wir müssen in diesem Land wieder mehr und vor allem effizienter arbeiten.“ Und ergänzt: „Mit einer Viertagewoche und Work-Life-Balance werden wir den Wohlstand unseres Landes nicht erhalten können“. Andererseits gibt es gerade in der jüngeren Generationen den Wunsch, weniger zu arbeiten und eine bessere Work-Life-Balance zu leben. Die Generation Z, also die um die Jahrtausendwende Geborenen, gilt als freizeitorientiert. So zumindest das Klischee. Doch entspricht dieses Klischee der Realität? Und sind lange Arbeitszeiten...