#24 - Iran: Krieg und Demokratie – passt das überhaupt zusammen?
Shownotes
Der Krieg gegen den Iran wirft grundlegende Fragen auf: Kann militärische Eskalation überhaupt demokratischen Wandel ermöglichen, oder verhindert sie ihn? In den medialen Debatten hierzulande geht es oft um eine völkerrechtliche Bewertung. Während ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages die Angriffe der USA und Israels jüngst als völkerrechtswidrig einstufte und auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier diese Einschätzung teilt, bleibt die Bundesregierung auffallend zurückhaltend. Und auch die Rolle der USA und Israels wirft Fragen auf: Was ist eigentlich das Ziel? Regimewechsel oder schlicht Kontrolle über die Öl- und Gasreserven? Während geopolitische Interessen zu dominieren scheinen, sind es vor allem die Menschen im Iran, die die Konsequenzen tragen.
Doch die entscheidenden Fragen liegen im Inneren des Iran: Was bedeutet der Krieg für die Opposition, für die Zivilgesellschaft und für die Chancen auf demokratischen Wandel? Wird der Druck von außen Veränderung ermöglichen, oder stärkt er am Ende sogar das Regime? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der deutsch-iranischen Menschenrechtsaktivistin, Journalistin und Autorin Daniela Sepehri.
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